Foto: Karsh of Ottowa

Was ich mir wünsche, ist eine neue Gesellschaftsordnung. Ich denke dabei nicht etwa an  den Kommunismus, sondern an eine Art aufgeklärten Sozialismus.

(Tennessee Williams/1911-1983)


Komm, lass uns schlafen gehn.
Das neue Jahr 
ist eine Sache von morgen.
                       
(Buson)

(Foto: Ulrich Pleitgen/2016)


Der Teetopf war so wunderschön.
Sie liebt ihn wie ihr Leben.
Sie hat ihm leider aus Versehn
Den Todesstoß gegeben.
Was sie für Kummer da empfand.
Nie wird sie es vergessen.

Sie hielt die Scherben aneinand
Und sprach: So hat´s gesessen.
                            
(Wilhelm Busch)

 


"Das Geheimnis des außerordentlichen Menschen 

ist in den meisten Fällen nichts als Konsequenz."

Siddhartha Gautama Buddha

 


NOVEMBER 2012
Bei Blankenheim/Eifel

November 1955
Manne und Hannes Koepchen (Foto: Ann-Monika Koepchen/1954)

 

 

Ich vergesse das Meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe. Ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zur Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei.

(Lichtenberg)
 
Das Schlimme an neuen Büchern ist, dass sie uns hindern, die alten zu lesen.
(Joseph Joubert)

GÜNTER EICH - PAPPELN

Pappeln, belaubte Phallen
am Weg Napoleons.
Gloire im Blätterschatten,
im Winde das Umsonst.
Die Pappelstraßen ziehen
geheim nach Helena;
den Rausch wie einst zu fühlen,
blieb ihre Zeugung da.
 
Verweht das Blätterschauern,
der Ruhm des Vogellieds, -
was war, will nimmer dauern
und immerdar geschiehts.
(Günter...>>

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WAS MACHT MICH WACH

Ann-Monika Pleitgen - Schauspielerin und Schriftstellerin, 69 Jahre - Was macht mich aufmerksamer, sensibler, bewusster? Was weckt mich beim Dahinfließen des Lebens? Durch den frühen Tod meines Vaters habe ich schon als Kind erfahren müssen, dass alles vergänglich ist, dass unser Leben endlich ist. Während der langen Zeit seines Sterbens habe ich gelernt, ganz bewusst zu leben und dankbar zu sein...>>

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GESPRÄCH ÜBER DAS ALTER

Ich hatte eigentlich vor, meine eigenen Gedanken über das Älterwerden niederzuschreiben. Aber dann fiel mir die folgende Geschichte von Alfred Polgar in die Hände, in der er, natürlich sehr viel besser, das erzählt, was ich meine.
Ann-Monika Pleitgen

GESPRÄCH ÜBER DAS ALTER
Ï
 
Der Philosoph Anaxias, Zeit- und Ortsgenosse des Sokrates, hatte einen harten Tag...>>

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GEDANKEN - ERSTER TEIL

In Gedanken bei Günther Sand..


Ich bin ein Fluß,
der seine Quelle verlassen hat
und sich
nach dem weiten Meer sehnt,
weil er weiß,
dass die Quelle
erst dann eins wird
mit dem weiten, großen Meer. Ï
(Aysel...>>

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GEDANKEN - ZWEITER TEIL

Sparsamkeit ist die Art Geld auszugeben, ohne das geringste Vergnügen dabei zu haben.
(Bernard Shaw)
Ï

Geiz und Glück werden sich niemals kennenlernen.
Benjamin Franklin (1706-1790).
(US-Politiker und Erfinder)

Alles gehört dem auf der Welt,
der es zu genießen weiß.

(Andre Gide)

Aber hat der Mensch
überhaupt je genug...>>

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GEDANKEN - DRITTER TEIL

Der Landschaft der Kindheit entwächst du nie.
Du liebst das am meisten, was am längsten in deiner Erinnerung ist.
(Joyce Carol Oates)Ï

Welch ein Jammer, dass wir alle keine Geduld zum Warten haben. Franz Werfel schreibt: "Oh Ungeduld, du bist des Geistes tiefste Schuld.

Eine einzige Ablenkung kann alles verderben."
Gilt...>>

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ERWARTE NICHTS. HEUTE, DAS IST DEIN LEBEN.

Ann-Monika Bohnet-Pleitgen, geb. Koepchen. Berlin 1975. Bei Wolfgang Neuss und Gisela Groenewold in der Otto-Suhr-Allee. Foto: Gisela Groenewold

Ich habe nicht glauben können, dass der in der Geschichte angesagte Weltuntergang jemals eintreten würde.
Doch dann wurde die Atomkraft geboren und damit für mich schlagartig der Weltuntergang. Die jetzt laufende Entwicklung der Weltgeschichte ist meines Erachtens nicht mehr zu stoppen. Und damit wird letzten Endes das Chaos oder der sogenannte Weltuntergang unumgänglich sein.
Ein Zurück gibt es nicht!!!
Nur "General vorwärts!!"
(Peter Linges. Handschriftliche Notiz mit 91 Jahren am 15. Juni 1994).

 

Es ist besser hoffnungsfroh zu reisen als anzukommen.
(Japanisches Sprichwort/ 2011)
 
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.
(Isaak Newton)

 

Gib mir
die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann,
gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen
zu unterscheiden.
                                          (Friedrich Christoph Ölinger)